Literatur

Hier finden Sie Literatur zum Thema-  oder was sonst noch lesenswert ist.

Uwe Jean Heuser

Humanomics. Die Entdeckung des Menschen in der Wirtschaft

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Campus, Frankfurt, New York, 2008

"Vergessen Sie, was Sie über Ökonomie zu wissen glaubten. Denn die Ökonomen vergessen gerade, was sie über Sie zu wissen glaubten. Beziehungsweise über ihr ureigenes Beobachtungsobjekt, den Menschen. Ein Jahrhundert lang war das Bild vom rationalen Menschen das Fundament ihres Denkens. Nun reißen die Forscher dieses glatte Fundament ein und bauen ein neues. Das ist nicht so ordentlich und kompakt, sondern eher ein Stückwerk voller Unebenheiten, Rillen und Brüche. Sein unschätzbarer Vorteil: es kommt der modernen Wirtschaftswelt näher und hilft uns, sie zu verstehen und uns in ihr zu bewegen." (Einleitungstext)

David Bornstein

Die Welt verändern. Social Entrepreneurs und die Kraft neuer Ideen

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Klett-Cotta, Stuttgart, 2005

"Die Welt verändern" erzählt von Menschen, die soziale Probleme im großen Maßstab lösen. Die meisten der dargestellten Personen sind nicht berühmt. Sie arbeiten z.B. als ÄrztInnen, Anwälte, Ingenieure, SozialarbeiterInnen oder UnternehmensberaterInnen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich als soziale Neuerer engagieren, als "Social Entrepreneurs." Sie haben Ideen, abseits vom Üblichen, die sie verwirklichen. Sie fragen danach, was geht, statt zu konstatieren, was problematisch ist.

 



Mohammad Yunus

Wirtschaft, die den Menschen hilft

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Hanser Wirtschaft, München, Wien, November 2007.

Dem Wirtschaftsprofessor  und Gründer der Grameen- Bank Muhammad Yunus wurde für sein Engagement gegen die Armut der Friedensnobelpreis verliehen. In diesem Buch zeigt Yunus, dass "traditionelle" Unternehmen, die einseitig auf Profitmaximierung ausgerichtet sind, die drängenden globalen Probleme - Armut, Krankheiten, Umweltverschmutzung, Kriminalität - nur verschärfen, statt sie zu lindern. Was wir stattdessen brauchen, ist Soziales Unternehmertum: Unternehmen, die sozialen Nutzen für diejenigen schaffen, deren Leben sie berühren, demonstrieren auf eindrucksvolle Weise, dass Wirtschaft für die Menschen da ist - und nicht umgekehrt.Wenn wir selbst solche Unternehmen aufbauen, sie unterstützen und unsere Macht als Kunden nutzen, indem wir bei ihnen kaufen, dann wird es uns gelingen, die Armut von diesem Planeten zu verbannen - das ist die große Vision des Friedensnobelpreisträgers.

Jürgen Becker, Martin Meurer, Martin Stankowski 

Von wegen nix zu machen

Von wegen nix zu machen

Kiepenheuer&Witsch, Köln, 2007

Jürgen Becker erklärt als Kabarettist die Welt und unterstützt mit Benefizauftritten engagierte Initiativen. Franz Meurer entwickelt als katholischer Pfarrer in einem Kölner Arbeiterstadtteil Projekte, die die Lebensqualität dort spürbar erhöhen. Martin Stankowski beobachtet und organisiert als Journalist politische und soziale Netzwerke.

Wie kann man über seinen Alltagskram hinaus etwas bewirken? Kostenlos Business-Kleidung für Hartz-IV- Empfänger ausleihen, Hausaufgaben in einem Flüchtlingsheim betreuen "....und weitere Ideen für Weltverbesserer"- so kündigt der Verlag ein Buch an, das als Gemeinschaftsproduktion entstanden ist, und ermutigt, erst Mal klein anzufangen.

Mario F. Ruckh, Christian Noll, Martin Bornholdt  

Sozialmarketing als Stakeholder- Management

Sozialmarketing als Stakeholder-Management

Haupt, Bern, 2006

Beziehungsorientiertes Marketing-Management von Nonprofit-Organisationen in 25 Beiträgen: Das von den Herausgebern skizzierte Berliner Managementmodell war Anlass zur Einladung an Wissenschaftler, Praktiker, Kreative und Nachwuchsautoren das bisherige Marketingverständnis zu hinterfragen und Horizonte zu erweitern. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an Beiträgen, die sich mit Sozialmarketing als Beziehungsmanagement beschäftigen. Acht idealtypische Gattungen von Stakeholdern werden dabei näher untersuchts bibendum.

©susanne weissman